Die Mining Schwierigkeit nähert sich Allzeithoch kurz vor dem Halving - Miners.de

Die Mining Schwierigkeit nähert sich Allzeithoch kurz vor dem Halving

Die Mining Schwierigkeit nähert sich Allzeithoch kurz vor dem Halving

Die Schwierigkeit des Bitcoin Minings ist ein Kennzahl die Aufschluss darüber gibt,  wie schwer es ist die Belohnung für die Lösung des mathematischen Problems zu erhalten. Nach der letzten Anpassung des Netzwerks war die Schwierigkeit fast so hoch wie das Allzeithoch. Und dies kurz vor dem Halving, was in etwa sieben Tagen erfolgt.

Das nach Marktkapitalisierung größte Blockchain Netzwerk der Welt passte seine Mining Schwierigkeit auf 16,10 Billionen (T) an. Damit ist die Schwierigkeit fast genau so hoch wie das im März verzeichnete Allzeithoch des Netzwerks von 16,55 T.

Dem Aufwärtstrend am Dienstag folgte der zweitgrößten Rückgang in der Geschichte des Netzwerks Ende März, ausgelöst durch den Preiseinbruch auf bis zu 3.800 $US pro Bitcoin.

Die heutige Anpassung ist damit das zweite Mal, dass die Mining Schwierigkeit die 16-T-Grenze überschritten hat. Es ist auch die letzte Änderung vor dem Bitcoin Halving, das am meisten erwartete Ereignis in 2020. Nach dem Halving wird die Menge der neu geminten Bitcoin von 1.800 Einheiten pro Tag auf 900 Einheiten reduziert. Es wird erwartet das die an das Bitcoin-Netzwerk angeschlossene Rechenleistung abnimmt.

Die Mining Schwierigkeit von Bitcoin ist so ausgelegt das sie sich alle 2016 Blöcke auf der Grundlage der Konkurrenz in jedem Zyklus anpasst. Dies entspricht in etwa einer Anpassung alle 2 Wochen. Wenn mehr Miner im Netzwerk aktiv Bitcoin minen, wird der Schwierigkeitsgrad bei der nächsten Anpassung steigen. Wenn weniger Rechenleistung zur Verfügung steht, sinkt der Schwierigkeitsgrad.

Die Anpassung der Schwierigkeit folgt einer etwas ungewöhnlichen Anzahl von Bitcoin Blöcken die Ende letzter Woche gemint wurde: Miner verzeichneten 16 Blöcke in nur einer Stunde. Ein derart schnelles Mining könnte ein Zeichen dafür gewesen sein, dass der aktuelle Schwierigkeitsgrad zu niedrig war.

Laut Daten des Mining Pools PoolIn ist die durchschnittliche Hashing Power die an das Bitcoin Netzwerk angeschlossen ist in den letzten sieben Tagen sprunghaft auf über 119 Exahashes pro Sekunde (EH/s) angestiegen. Der Durchschnitt der letzten drei Tage lag bei 125 EH/s. Mittlerweile liegt die durchschnittliche Rechenleistung in den letzten zwei Wochen bei 115 EH/s, und damit 1,4 % höher als im vorherigen Zyklus.

Das deutet darauf hin das der starke Anstieg der Rechenleistung des Netzwerks in der letzten Woche dazu beigetragen hat, dass die Schwierigkeit im Mining gestiegen ist. Falls nicht, wäre diese gefallen. Der Anstieg der Rechenleistung in der letzten Woche folgt auf den Preissprung von Bitcoin von ca. 7.500$ auf etwa 9.000$. Die Preiserhöhung erwies sich als eine Rettung für ältere Mining Rigs, die somit wieder profitabel wurden.

Nach dem dramatischen Ausverkauf von Bitcoin am 12. März verzeichneten sowohl die Schwierigkeiten des Netzwerks als auch die Hashing Power einen Rückgang von 16%. Nach der Erholung des Bitcoin Preises nach dem 12. März ist der Wettbewerb im Mining auch wieder gestiegen.